Die Historie der TSG-Oberbrechen
Die Geburtsstunde der Turn- und Sportgemeinde Oberbrechen schlug am 25. Juli 1899, als sich 25 junge Männer im Lokal Ernst Riedel zum Turnverein "Jahn" zusammenschlossen. Die Anregung dazu hatte der Im Mai beschloss die Vereinsversammlung, das Vereinslokal in die Gastwirtschaft Josef Kramm zu verlegen. Regelmäßige Übungsstunden und monatliche Mitgliederversammlungen belebten das Vereinsgeschehen und sorgten für ständigen Mitgliederzuwachs. Die Turnübungen wurden zuerst auf dem Gelände der Fabrik Keller und auf dem Brauereikeller des Heinrich Arthen abgehalten. Später pachtete der Verein von der Pfarrgemeinde das sogenannte Turnerstück an der Antoniuskapelle auf dem heutigen Schulgelände. Schon im Juli wurde die Aufstellung einer eigenen Musikkapelle beschlossen, um sich in der Öffentlichkeit, wie es damals bei Turnvereinen üblich war, zu zeigen. Die Ausbildung der jungen Musiker übernahm J. Imhof für die Trommler und ein Turner aus Lindenholzhausen für die Pfeifer. Zeitweilig hatte auch der bekannte Musiker und Komponist Josef Neuhäuser die Leitung. Da die meisten Turner im Rheinland arbeiteten, ging im Sommer der Übungsbetrieb zurück. Der jährliche Turnerball musste daher immer im Januar abgehalten werden. Die Turner nahmen zum erstenmal an einem Gauturnfest teil. Der Verein war gezwungen, infolge der Wirtschaftslage den Monatsbeitrag von 30 Pf. auf 20 Pf. herabzusetzen. Teilnahme am Gauturnfest in Flacht. Die Mahnung des Vorturners hieß damals: "Hier wird nicht gelacht, hier wird geübt für Flacht." Der Beitrag musste erneut von 20 Pf. auf 10 Pf. gesenkt werden. Am Turnerstück wurde eine Schutzhütte für die Turngeräte eingerichtet. Wie aus einer Mitteilung des "Nassauer Boten" vom 23.09.1909 hervorgeht, feierte der Turnverein am 26.09.1909 sein 10. Stiftungsfest, verbunden mit einer Rekrutenabschiedsfeier. Von 4 bis 6 Uhr nachmittags fand ein Schauturnen, abends ab 7.30 Uhr Tanzvergnügen statt.
Das fleißige Üben und das gute Abschneiden der Turner auf vielen Turnfesten brachten dem Verein neue Freunde. Die Mitgliederzahl stieg auf 45. Folgende Übungen wurden in dieser Zeit von den Turnern hauptsächlich durchgeführt: Neun- und Zehnkampf, Schleuderball, Tauziehen, Stabübungen, Stafettenlauf und Keulenschwingen. Groß war die Beteiligung am Gauturnfest in Eschhofen. In der Vereinschronik werden die Senioren Karl Henecker, Josef Rudloff, Gisbert Roth, Jakob Kramm sowie die Jugendturner Georg Geis, Edgar Schickel, Josef Schmitt, Eduard Schönbach, Josef Stahlhofen und Josef Roth als Sieger erwähnt. Als Kampfrichter waren Arthur Rudloff und Otto eingesetzt. Beginn des 1. Weltkrieges Viele Turner mussten den Soldatenrock anziehen. Am 10.01.1915 fand die letzte Versammlung statt. Bis 06.01.1919 ruhte der Vereinsbetrieb fast völlig. 21 junge Mitglieder verloren im 1. Weltkrieg ihr Leben. Nach Kriegsende lebte der Vereinsbetrieb sofort wieder auf. Vereinslokal wurde die Gastwirtschaft "Otto". Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens fand ein Fest in den Wiesen statt. An ihm beteiligten sich die Vereine aus Niederbrechen, Lindenholzhausen, Werschau, Dauborn, Nieder- und Oberselters, Eisenbach, Erbach, Camberg und Weyer. Im Jahre 1919 Beginn des Fußballsports in Oberbrechen Viele Soldaten hatten in der englischen Kriegsgefangenschaft den schönen Fußballsport kennengelernt. Sie versuchten nun, in der Heimat Begeisterung dafür zu wecken. Kleine Gruppen spielten im Dorf an verschiedenen Stellen Fußball. In Niederbrechen wurde schon Fußball gespielt. Als dort ein Pokalturnier stattfand, sahen sich auch Jugendliche aus Oberbrechen die Spiele an: Martin Trost, Heinrich Hecker, Johann Trost, Theodor Gieß, Josef Egenolf und Jakob Zimmermann. Auf dem Heimweg kam der Gedanke auf, eine Fußballmannschaft zu bilden. Das war nicht einfach. Womit und wo sollte man spielen? Man hatte keine Kleidung, keine Schuhe, keine Bälle. Ein Spielfeld war nicht vorhanden. Trotz aller Schwierigkeiten wurde in der Gastwirtschaft "Zum Heideberg" der Verein "Jugendsport Victoria" gegründet. 1. Vorsitzender wurde Martin Trost, 2. Vorsitzender Josef Maibach, Kassierer Bernhard Kramm, Schriftführer Bernhard Gieß, Ballwart Josef Egenolf. Das erste offiziell ausgetragene Spiel fand gegen Jugendsport Niederbrechen in den Wiesen zwischen dem "Schützbach" und dem Graben neben dem Anwesen Adam Arthen statt. Die Mannschaftsaufstellung beim ersten Spiel: Theodor Arthen Johann Trost Josef Egenolf Bernhad Kramm Hubert Müller Georg Kremer Martin Trost Josef Jung Josef Maibach Heinrich Hecker Josef Fluck Niederbrechen gewann mit 3:0 Toren. Als die Anhängerschaft immer größer wurde, beschloss man, auf einer Versammlung in der Gastwirtschaft Otto die Anmeldung des Vereins beim Verband. Der Name des Vereins wurde geändert.
Nun bestanden in Oberbrechen zwei sporttreibende Vereine. Das führte zu Reibereien, zumal auf der Generalversammlung des Turnvereins "Jahn" beschlossen wurde, Ende Februar stellte der Turnverein bereits zwei Fußballmannschaften auf. Einige Mitglieder , die auch Anhänger des Fußballclubs waren, nahmen öffentlich Stellung gegen die Gründung der Fußballabteilung und wurden ausgeschlossen, andere traten freiwillig aus. Es war ein glücklicher Umstand für die weitere sportliche Entwicklung unseres Dorfes, dass es in beiden Vereinen besonnene Vorstandsmitglieder gab, die versuchten, ein gutes Verhältnis zwischen den beiden Vereinen herzustellen. In Vorstandssitzungen kamen die ersten Gedanken eines Zusammenschlusses auf. Sie wurden soweit vorge-klärt, dass auf einer gemeinsamen Versammlung der beiden Vereine am 09.07.1921 die Vereinigung beschlossen werden konnte. Der neue Verein gab sich den Namen "Turn- uund Sportgemeinde Oberbrechen". Man einigte sich bezüglich des Vorstandes, dass der 1. Vorsitzende Paul Schönbach, der 1. Kassierer Gisbert Arthen und der 1. Schriftführer Franz Stendenbach vom Turnverein bis zur nächsten Generalversammlung im Amt bleiben sollten. Als 2. Vorsitzender wurden A. Simonis, als 2. Kassierer Josef Schneider und als 2. Schriftführer Max Stern gewählt. Mit diesem Zusammenschluss wurde ein Markstein in der Sportgeschichte unseres Dorfes gesetzt. Die Vereinsehe wurde niemals in Frage gestellt und hat sich bis auf den heutigen Tag segensreich ausgewirkt. Sie wurde für viele Vereine in der Umgebung zum Vorbild. Nach der Fusion erlebte vor allem die Fußballabteilung einen großen Aufschwung. Nun begannen für unsere 1. Mannschaft die ersten Punktspiele. In der Gruppe, die sich C-Klasse nannte, spielten u.a. Lindenholzhausen, Linter, Werschau Folgende Mannschaft errang den Aufstieg in die B-Klasse. Heinrich Maibach Jakob Maibach Josef Maibach Albert Schmitt Josef Sabel Josef Egenolf Alois Schönbach Paul Schumacher Heinrich Hecker Josef Fluck Josef Trost Diese Mannschaft errang auch auf Anhieb in der folgenden Saison die Meisterschaft in der B-Klasse. Der Verein stellt den Antrag an die Oberförsterei Runkel zur Genehmigung zum Bau eines Sportplatzes auf dem "Hengel". Nach schwierigen Verhandlungen gab es am 15.04.1923 "grünes Licht". Sofort wurde von den Vereinsmitgliedern mit dem Bau begonnen. Bereits am 04. und 05. August fand dann im Rahmen eines Sportfestes die Platzeinweihung statt. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens wurden am 24.08. die ersten leichtathletischen Vereinsmeisterschaften durchgeführt. In diesem Jahr traten viele Jugendliche in die TSG ein, die Fußball spielen wollten und so konnte zum erstenmal eine Jugend-mannschaft an den Verbandsspielen teilnehmen. Die 1. Fußballmannschaft stieg in die A-Klasse auf und konnte sich in den folgenden Jahren dort gut behaupten. Bildung eines Jugendausschusses, der für die Betreuung der Jugendspieler -Abteilung Fußball- zuständig war. Am 18. März 1928 fand das legendäre Spiel zur Ermittlung der Gruppenmeisterschaft der 1. Gauklasse auf dem Stephans-hügel in Limburg gegen Offheim statt. Zum 30-jährigen Jubiläumsfest fanden Vereinswettkämpfe statt, an denen 35 Wettkämpfer teilnahmen. Im Jugendfußball konnte inzwischen eine 2. Jugendmannschaft gebildet werden.
Das Geräteturnen wurde unter der Leitung von Marcellus Trost wieder aufgenommen. Bald konnten auch die Turner ebenso wie die Leichtathleten wieder an den Turnfesten und Wettkämpfen teilnehmen und sich auszeichnen. Die Turner nahmen u.a. an einem Turnfest in Niederbrechen teil. Von diesem Fest wird mit Stolz erwähnt, dass der 76-jährige Sebastian Trost im Festzug die Oberbrechener Riege in seiner Turnerkleidung anführte undmit viel Applaus bedacht wurde. Die Schülermannschaft gewann den 1. Preis auf dem Gaujugendtag in Altendiez. Beide Seniorenfußballmannschaften spielten nur noch in der ersten Hälfte des Jahres. Dann musste der Spielbetrieb wegen Spielermangels eingestellt werden, da viele Mitglieder zum Arbeitsdienst und zur Wehrmacht einberufen wurden. Von den Vereinsmitgliedern waren ca. 95 % arbeitslos. Die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse engten den Sportbetrieb immer mehr ein. Die Vereinsmeisterschaften wurden zum letzten Mal durchgeführt. Die jüdischen Vorstandsmitglieder Paul, Max und Moritz Stern durften keine Funktionen mehr ausüben. Der Turnbetrieb wurde nun ganz eingestellt und auch die Leichtathleten beendeten bald ihre Übungsstunden. Dagegen war die Ruhepause bei den Fußballern überwunden, die 1. Mannschaft konnte wieder an den Verbandsspielen teilnehmen. Nach der Einberufung mehrerer Spieler zum Arbeits- und Wehrdienst stellten sich ältere Spieler zur Verfügung, so dass doch noch eine Mannschaft an den Verbandsspielen teilnehmen konnte. Der Fußballbetrieb kam nun doch bei den Senioren völlig zum Erliegen. Nur die Jugendabteilung konnte den Spielbetrieb noch fortsetzen. Bei den Verbandsspielen war die 1. Jugendmannschaft mit an der Spitze.Bis 1943 spielte eine Jugend-mannschaft in den Farben der TSG unter dem Namen "HJ" (Hitlerjugend) Fußball. Danach ging nichts mehr. Am 01. September begann der 2. Weltkrieg In diesem Jahr mußte jeglicher Sportbetrieb eingestellt werden.
Am 8. Mai endete der 2. Weltkrieg. Die TSG hatte eine erschreckend hohe Zahl von Vereinsmitgliedern verloren. Im März begann die Punktrunde der Fußballer, in der die 1. Mannschaft den Aufstieg in die 1. Kreisklasse erreichte. Ab Mai wurden Verbandsspiele der A-Jugend ausgetragen. Die A-Jugend wurde Kreismeister und spielte um den Titel eines Bezirksmeisters (Bezirk Wiesbaden) mit. Im August 1946 führte die TSG einen Clubkampf gegen den VfR 19 Limburg durch. Die 1. Mannschaft gewann mit 8:1 Toren. Bei diesem Spiel wirkten die Brüder Wilfried und Vernon Mathews mit. Die Familie Mathews schickte aus England unserem Verein einen Satz blaue sowie 11 grüne-schwarze Trikots. Ausserdem unterstützte sie uns mit einigen Paar Fuballstiefeln und mit einem Ball. Wir waren über diese Spenden sehr froh, da es in Deutschland nicht möglich war, diese Sachen zu kaufen. Auch ein Bezugsschein nutzte da nichts. Bei dem Clubkampf konnten sowohl die 2. Mannschaft als auch die Jugend- und Schülermannschaft gewinnen. In der Verbandrunde 1946/47 landete unsere 1. Mannschaft in der Abschlusstabelle auf dem 3. Platz und erreichte damit den Aufstieg in die Bezirksklasse Wiesbaden. 1. Mannschaft: Alois Roth Josef Kramm sen. Karlheinz Zimmermann Josef Arthen Herbert Kuß Rudolf Roth Josef Kramm junior Erich Nickmann Karl Roth Richard Ricker Jakob Trost Bei der Aufzählung der Erfolge de 1. Mannschaft darf man aber auch die Leistung der 2. Mannschaft nicht vergessen. Denn dadurch, dass in der "Heimbel" genau so eifrig und mit Begeisterung Fußballgespielt wurde, standen immer wieder gute Spieler zur Verfügung, wenn in der 1. Mannschaft Spielerausfälle auftraten. In der 2. Mannschaft wurden folgende Spieler eingesetzt: Karlheinz Hecker Alfons Kremer Theo Caelberg Franz Hunger Hans Otto Bernhard Gassen W. Möbs W. Schneider Hz. Schönbach Alb. Hermann R. Eufinger Am Schluß der Punktrunde 1947/48 war unsere 1. Mannschaft mit der von Elz punktgleich und musste mit Elz ein Entschei-dungsspiel um den Verbleib in der Bezirksklasse austrgen. Dieses Spiel ging verloren, und so musste die Mannschaft nach nur einem Jahr die Zugehörigkeit in der Bezirksklassewieder absteigen. Die A-Jugend stand in den Jahren von 1946-1949 unter der Leitung von Paul Zimmermann. Karl Jung G. Molsberger G. Riber N. Schönbach R. Scherer W. Zimmermann Jos. Schiebener H. Roth H. Möbs W. Schönbach A. Schönbach Sie zählte zu den stärksten Mannschaften des Kreises. Als Kreismeister nahm sie an den Spielen um die Bezirksmeisterschaft teil. Sie unterlag im entscheidenden Spiel dem VfR Wiesbaden mit 2:3 Toren.In den folgenden beiden Spieljahren kam die Mannschaft immer wieder ins Endspiel um die Kreismeisterschaft, konnte aber den Sieg über Niederzeuzheim 1949 Die TSG-Fußballer fuhren zu dem vorentscheidenden Spiele um die Meisterschaft in der A-Klasse Limburg mit einem extra gecharterten Personenzug nach Limburg. Vor ca. 4.000 Zuschauern endete das Spiel zwischen dem VfR 07 Limburg und der Trotz dieser Niederlage wurde die TSG Kreismeister, da Limburg sein letztes Spiel in Villmar mit 1:2 verlor und Oberbrechen gegen Dietekirchen mit 4:1 gewann. Damit war der erneute Aufstieg in die Bezirksliga Wiesbaden geschafft. Die TSG hielt sich in dieser Klasse bis Ende der Spielzeit 1956/57.
1950 Mit einem 2:2 errang Oberbrechen beim souveränen Tabellenführer OPEL Rüsselsheim einen überraschenden Punktgewinn. Es war der einzige Punktverlust der OPEL-Elf auf eigenem Platz.
Werner Hofmann wird Kreismeister im Neunkampf der Turner. Die Turnabteilung unter Leitung von Werner Hofmann bestand aus 25 Schülern, 5 Jugendlichen und 3 Senioren. Alljährlich fand ein Turnerball statt.Richard Stillger wurde Kreismeister im 5.000 m-Lauf und im Waldlauf. Ausserdem erreichte er bei den Deutschen Meisterschaften über 5.000 m einen hervorragenden 6. Platz.
In der Turnabteilung wurde erstmals eine Damen-Riege gebildet.Die 1. Fußballmannschaft der TSG kam durch einen grandiosen 5:1 Sieg gegen Viktoria Urberach unter die letzten 9 Mannschaften im Hessen-Pokal. Gründung einer Schülerinnen-Riege der Turnabteilung, die von Hilde Schönbach betreut wurde. Hilde Schönbach war seit dieser Zeit bis Anfang der 90er Jahre in der Turnabteilung tätig.Ursula Maibach wurde Kreismeisterin im Dreikampf und im 75 m-Lauf. Ursula Maibach wurde Kreismeisterin im Weitsprung und im 100 m-Lauf.Im Juli fand das Rolf-Scheerer-Gedächtnisturnier zum letzten Mal statt, da der Sportverein Eschhofen dreimal hintereinander den Pokal gewann, der damit endgültig in den Besitz dieses Vereins überging. Dieser Pokal war zum Gedenken an den tödlich verunglückten Spieler der 1. Mannschaft, Rolf Scheerer, vom Verein gestiftet worden.
Die 1. Fußballmannschaft stieg nach 8 Jahren von der Bezirksliga Wiesbaden in die A-Klasse Limburg ab. Dagegen spielte die Reserve (Heimbel) meist in der Spitzengruppe mit. In den Wiesen wurde ein Kleinsportplatz gebaut. Am 10. September fand das erste Spiel einer D-Jugendmannschaft Franz-Josef Scherer wurde Kreismeister im Dreisprung. Die TSG veranstaltete den Waldlauf "Rund um den Hengel". Vereinsmeisterschaften der Leichtathleten wurden durchgeführt. 60-jähriges Jubiläum mit einem Sportfest auf dem "Hengel".
Durch den Bau des Kleinsportplatzes in den Wiesen gab es einen gewaltigen Aufschwung bei den Jugendfußballern. Die Zahl der Jugendmannschaften erhöhte sich von vier auf sieben. Jugendleiter Kramm baute eine vorbildliche Jugendarbeit auf. Franz Josef Scherer wurde erfolgreichster Leichtathlet des Kreises. In der Kreisbestenliste stand er sechsmal an erster Stelle. Er stellte den Bezirksrekord im Dreisprung mit 13,72 m auf und wurde Kreismeister im 110 m-Hürdenlauf, über 200 m und im Zehnkampf. Am 05. Mai gründeten ältere TSG-Spieler im Vereinslokal "Kramm" eine Altherrenabteilung. Ihren Mitgliedern ging es um die Pflege der Kameradschaft und um sportliche Betätigung. Es wurden Freundschaftsspiele ausgetragen und Fahrten und Ausflüge durchgeführt. Die Geselligkeit wurde in vielen anderen Veranstaltungen dieser Abteilung gepflegt, wie Kappen-sitzungen und Famailienfeste auf dem Hengel. Bis zum heutigen Tag ist die Altherrenabteilung auf sportlichem Gebiet sehr aktiv. Die starke Jugendabteilung bekam von der Pfarrgemeinde das ate Pfarrheim zur Verfügung gestellt. Hier fanden nun Spielerversammlungen, sowie Besprechungen und Schulungen im Fußball statt. In ihrer Freizeit konnten sich Jugendliche im Heim beschäftigen. Bücherei, Spiele und Gesellschaftsspiele sorgten für Abwechslung und Unterhaltung. Durch diese intensive Jugendarbeit wurden viele Erfolge erzielt. D-Jugend wurde Kreismeister. Paul Werner Hofmann wurde Kreismeister im Waldlauf der Schüler. D-Jugend wurde wiederum Kreismeister. Paul Werner Hofmann wurde erneut Kreismeister im Waldlauf. D-Jugend wurde Kreispokalsieger. Der Waldlauf "Rund um den Hengel" wurde wieder durchgeführt.Auf Anregung von Frau Hilde Schönbach wurde eine Damen-Gymnastikgruppe gegründet und von ihr geleitet. Diese Abteilung hat bis heute Bestand. Unter regem Zuspruch werden noch heute wöchentlich zwei Übungsstunden unter Leitung von Frau Dorothea Hamann abgehalten. Die C-Jugend wurde Kreismeister und Bezirksmeister. Die 1. Mannschaft musste in die B-Klasse absteigen. Die B-Jugend wurde Bezirksmeister, Kreismeister und Kreispokalsieger. Klaus Lindemaier wurde Kreismeister im 5.000 m-Lauf. Die 1. Mannschaft wurde B-Klassenmeister und stieg wieder in die A-Klasse Limburg auf. Fußball-C-Jugend wurde Bezirksmeister, Kreismeister und Kreispokalsieger. Die A-Jugend beteiligte sich zum erstenmal an den Punktspielen in der Bezirksliga Wiesbaden und erreichte Auf dem "Hengel" wurde ein A-Jugend-Turnier und ein Senioren-Turnier durchgeführt. Beim Gaukinderturnfest in Dauborn nahmen ca. 100 Kinder der TSG teil. Paul Werner Hofmann spielte in der Deutschen Jugend-Nationalmannschaft. Er bestritt einige Länderspiele u.a. mit Hoeneß, Bonhof und Breitner. Viele TSG-Anhänger erlebten in Marburg den 1:0 Sieg der Deutschen Jugend-Nationalmannschaft Rita Hannappel geb. Arthen und Magda Sabel errangen die Hessenmeisterschaft im Zweierprellball der Damen.
Beim Gaukinderturnfest in Weilmünster nahmen 80 Kinder unseres Vereins teil. Die B-Jugend wurde Kreispokalsieger. Die D-Jugend wurde Kreismeister. Am Ende des Spieljahres 1970/71 wurde der Spielbetrieb auf dem Sportplatz "Hengel" gänzlich eingestellt, da sich der Zu-stand des Platzes sehr verschlechtert hatte. Unsere Mannschaften von der C-Jugend an aufwärts trugen alle Spiele auf dem Sportplatz des RSV Weyer aus. Von dem schönen Waldsportplatz "Hengel" musste nun endgültig Abschied genommen werden. In Oberbrechen wurde im Herbst mit dem Bau eines neuen Sportplatzes begonnen. Eine aussergewöhnlich schlechte Atmosphäre herrschte beim Derby Oberbrechen - Niederbrechen (2:1), das am 21. August 1971 in Weyer ausgetragen wurde. Anlass war der Wechsel von Hans Steinebach zum FCA. Steinebach scheiterte mit einem Handelfmeter an Torwart Marzlin. Es drohte sogar ein Spielabbruch. Zuschauer: 600. Die A-Jugendmannschaft wurde Bezirksmeister. Sie spielte in der nächsten Punktrunde in der Verbandsklasse Hessen-Süd. In diesem Jahr wurde eine kombinierte B/C-Jugendmannschaft mit den Spielern der TSG und dem RSV Weyer gebildet. Die Spielgemeinschaft bewährte sich. Um mit einer starken A-Jugendmannschaft in der Verbandsklasse spielen Die Schülerinnen der Turnabteilung der TSG waren erfolgreich bei den Gaumeisterschaften Mittellahn in Limburg. Im Juli wurde der neue Sportplatz seiner Bestimmung übergeben. Die 1. Mannschaft, verstärkt mit Spielern des RSV Weyer, bot ein gutes Spiel gegen Sportfreunde Eisbachtal (2. Liga Südwest).In der Gästemannschaft wirkte unser ehemaliger Spieler P.W. Hofmann mit, der das Siegtor zum 1:0 für Eisbachtal schoss. Die 1. Mannschaft wurde A-Klassenmeister und stieg in die Bezirksklasse Wiesbaden auf. Unsere A-Jugendmannschaft stieg wieder in die Bezirksleistungsklasse ab. 1973/74 Das Vereinsheim wurde, nachdem es bereits seinen Betrieb 1973 voll funktionsfähig aufgenommen hatte, in den Folgejahren fertiggestellt, soweit noch Restarbeiten anstanden. Eine wesentliche Verbesserung wurde im Inneren durch den von Mit-gliedern durchgeführten Einbau einer Entlüftungsanlage im Jahre 1975 vorgenommen. Dazu kam eine Verbesserung der Küchenkapazität, womit das Vereinsheim für die zahlreichen Feiern, seien es die der TSG-Abteilungen oder Jahrgangsfeiern, Der Wert dieses Hauses, nach endgültiger Fertigstellung mit DM 250.000 nicht zu hoch angesetzt, muss allen Mitgliedern und besonders der jungen Generation immer wieder vor Augen geführt werden. Es konnte nur gebaut werden durch den Fleiss vieler Mitglieder, allen voran Josef Möbs sen. und Dr. Winfried Schönbach. Die Pflege und Erhaltung sollte der kommenden Generation ein echtes Anliegen sein. 75-jähriges Jubiläum der TSG Die sich über zwei Wochen hinziehenden Veranstaltungen bestimmten weitgehend dieses Jubiläum. Auf dem Sportplatz und im großen Festzelt zeigten die Abteilungen der TSG ihr Können: Turnen, Prellball, Volleyball, Leichtathletik, Gymnastik und Fußball in mehreren Turnieren der Jugend, Senioren- und Altherrenmannschaften sowie in verschiedenen Einlagespielen. Im Mittelpunkt der Festveranstaltungen stand der Kommers am Abend vor Christi Himmelfahrt im Festzelt. Der Fleiss vieler Mitglieder hatte sich bezahlt gemacht. Die 1. Mannschaft erreichte nur den 14. Tabellenplatz und musste wieder in die A-Klasse absteigen. Die B-Jugend der Spielgemeinschaft Oberbrechen/Weyer wird Kreismeister. Es folgte der Aufstieg in die Bezirksleistungs-klasse Wiesbaden. Mit dem Bau der EMstalhalle, dieser großen und modernen Sporthalle, die weit und breit ihresgleichen suchte, hat nicht nur die TSG, sie hat für die gesamte Bevölkerung, auch in deren kulturellen Wünschen und Zielen, eine wesentliche Bereicherung gebracht. Für die Aktiven aller Abteilungen der TSG ist sie nicht mehr wegzudenken. Die TSG war Gastgeber des Gaukinderturnfestes. 1.700 Kinder nahmen an dieser riesigen Sportveranstaltung teil. Die jungen TSG-Sportler waren dabei die erfolgreichsten Leichtathleten des Turngau Mittellahn. Insgesamt waren mehr als 400 Helfer eingesetzt, denen abschließend aus berufenem Munde hohes Lob gezollt wurde. Eine ungewöhnliche Bereicherung des turnerischen Programms erlebten wir mit dem Schauturnen der rumänischen Damen-Olympia-Riege im August 1977. Praktisch nur Stunden standen der gastgebenden TSG für die Vorbereitung zur Verfüguung. Vierfache Goldmedaillengewinnerin Nadja Comaneci in der Emstalhalle Die fünf jungen Damen, zu denen noch der damalige Vizeweltmeister am Reck, Wolfgang Thüne, gestoßen war, begeisterten die über 500 Zuschauer mit ihren Weltklasseleistungen, allen voran die vierfache Goldmedaillengewinnerin von Montreal, Nadja Comaneci. Es war einer der sportlichen Höhepunkte von vielen Groß-Veranstaltungenin der Emstalhalle. Die E-Jugend wurde Kreismeister und Kreispokalsieger. Die 1. Mannschaft wurde Meister der A-Klasse Limburg und stieg damit in die Bezirksliga Wiesbaden auf. Die E-Jugend wurde erneut Kreismeister. Eine Volleyballabteilung wurde gegründet. Die 2 x 600m-Staffel der Jugend C wurde in der Besetzung Ralf Urban, Ansgar Trost und Matthias Heun Hessischer Vize-meister und stellte dabei einen neuen Bezirksrekord auf. Die 1. Fußballmannschaft erreichte im 1. Bezirksligajahr 1978/79 einen hervorragenden 4. Tabellenplatz, Die TSG feierte mit einem umfangreichen Festprogramm ihr 80-jähriges Bestehen. Innerhalb der Sportwoche vom 1. bis 8. Juli fand ein Fußballturnier mit den Vereinen VfR 07 Limburg, RSV Würges, RSV Weyer und SV Arfurt statt. Die Jugendmann-schaften maßen ihre Kräfte mit den Nachbarvereinen.
Alfred Schmitt konnte bei den Bezirksmeisterschaften im Wiesbadener Stadion seinen Titel im Dreisprung der männl. Jugend A mit sehr guten 13.55 m verteidigen. Leichtathletik, 3 x 800 m-Staffel Schülerinnen B in der Besetzung Anette Lewalter, Ute Schneider und Stefanie Meilinger errangen jeweils die Kreis- und Bezirksmeisterschaft. Die 1. Fußballmannschaft musste nach vierjähriger Zugehörigkeit zur Bezirksliga Wiesbaden in die A-Klasse Limburg absteigen. Franz-Josef Scherer wurde Deutscher Meister im Dreisprung der M 45 und stellte einen Deutschen Rekord im Zehnkampf seiner Klasse auf. Ausserdem gewann er bei den Hessischen Seniorenbestenkämpfenin Darmstadt den Weit- und Hochsprung. Die 1. Fußballmannschaft wurde erneut Meister der A-Klasse Limburg und stieg wieder in die Bezirksliga Wiesbaden auf. Die TSG-Volleyballer wurden ordentliches Mitglied im Hessischen Volleyball-Verband. Zum drittenmal in Folge wurde Franz-Josef Scherer Deutscher Meister im Dreisprung der M 45. Seinen sportlichen Höhe-punkt erreichte er zweifellos durch den Gewinn der Bronzemedaille im Dreisprung bei den Welt-Seniorenspielen in Puerto Rico, wo er auch noch Platz 5 im Weitsprung belegte. Verena Kuß errang bei den Bezirksmeisterschaften Platz 2 im Weitsprung der Schülerinnen A mit sehr guten 5,07 m. Im Vierkampf erzielte sie 3.559 Punkte und verfehlte damit nur knapp die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Für Fahrten der Jugendmannschaften wurde erstmals ein Kleinbus angeschafft. 1984 Die 1. Mannschaft wurde als Neuling überraschend Meister der Bezirksliga Wiesbaden und stieg damit in die Landesliga Hessen - Mitte, die vierthöchste Spielklasse im Deutschen Fußballbund auf. Am 23.08.84 fand der Fußball-Krimi der TSG gegen den VfB Gießen (PDF) statt. Ergebnis 5:4 nach 3:0 Führung und 3:4 Rückstand 5 Minuten vor dem Ende.Paul Werner Hofmann erzielte alle 5 Tore. Ein weiterer Höhepunkt war das Freundschaftsspiel der 1. Mannschaft gegen den griechischen Erstligisten "Appolon Saloniki" mit drei Nationalspielern. Ergebnis: 0:5. Franz-Josef Scherer wurde erneut Hessischer und Deutscher Meister im Dreisprung der M 45. Ansgar Trost wurde Bezirksmeister der Jugend B über 800 m und 1.500 m. Verena Kuß errang die Bezirkshallenmeisterschaft im Hochspung der Schülerinnen A mit ausgezeichneten 1,55 m. Auf dem Sportplatz wurden das Kassenhäuschen und der Bratwurststand errichtet. 1985 Mit einem 2:1 Sieg gegen die Landesligamannschaft des RSV Würges in Niederselters Ansgar Trost wurde Hessischer Vizemeister in der Halle über 800 m der Jugend B. Gleichzeitig wurde er Bezirksmeister über 800 m und 1.500 m. 6 Hobby-Langstreckler der TSG nahmen am weltbekannten Höchst-Marathon teil: Bernhard Zimmermann, Michael Mengen, Dieter Ullrich, Herbert Hecker, Alfred Hanke und Norbert Besier. Die TSG-Fußballer mischten in der 2. Saison der Landesliga Mitte in der Vorrunde in der Spitzengruppe kräftig mit. Beste Plazierung war der 4. Tabellenplatz. Zum Spitzenspiel in Ffm.-Höchst (1:11) wurde die Mannschaft von mehr als 200 Fans begleitet. 1986 Am 9. März 1986 fand das Derby der Landesliga Hessen-Mitte zwischen der TSG Oberbrechen und dem Tabellenführer SV Würges statt. Die 2. Mannschaft errang in der Kreisklasse C Limburg-Süd einen hervorragenden 3. Platz und verpasste knapp den Aufstieg in die Kreisklasse B. Die C-Jugend wurde Kreismeister, Kreispokalsieger und Kreishallenmeister. Franz-Josef Scherer belegte bei den Europameisterschaften der Senioren im Dreisprung den 3. Platz. Die Voleyballmannschaft der Damen stieg innerhalb von drei Jahren von der Kreisklasse C über die Kreisklasse B in die Kreisliga auf. Nach einem 2:1 Sieg über den Pokalsieger des Untertaunuskreises, SG Limbach, erreichte die 1. Mannschaft erstmals in der Vereinsgeschichte das Bezirkspokalfinale. Am 1..4.86 fand das Pokalfinale in Wörsdorf gegen die SG Höchst statt. Nach spannendem Spiel ging die Partie mit 0:1 verloren. Ansgar Trost wurde Hessenmeister über 800 m in der Jugend B. Die E-Jugend-Fußballer errangen alle nur möglichen Titel in einer Saison (Kreismeister, Kreispokalsieger, Kreishallenmeister). Franz-Josef Scherer belegte bei den Seniorenweltmeisterschaften in Melbourne (Australien) den 3. Platz im Dreisprung mit 12,58 m in seiner Altersklasse M 50. 25 Turner der TSG nahmen mit Erfolg am Deutschen Turnfest in Berlin teil. Nach 3 Jahren Spitzenfußball in der Landesliga Hessen-Mitte musste die 1. Mannschaft, durch altersbedingtes Ausscheiden mehrerer Leistungsträger, wieder in die Bezirksliga Wiesbaden absteigen. Nochmaliger Abstieg der 1. Fußballmannschaft von der Bezirksliga Wiesbaden in die A-Klasse Limburg. Franz-Josef Scherer wurde Deutscher Meister im Dreisprung der M 50 und Dritter im Stabhochsprung. 1989 Mit einem umfangreichen Programm feierte die TSG ihr 90-jähriges Bestehen, u.a. mit einem Sporttag der Fußballjugend, dem Gaukinderturnfest des Turngaus Mittellahn mit ca. 1.500 Teilnehmern, einem Leichtathletiksportfest und einem Fußballwohltätigkeitsspiel der ehemaligen Landesligafußballer der TSG gegen Höchst-Classics (3:3). Ausserdem fand am 17. November ein großer Sportabend in der Emstalhalle statt, bei dem sich alle Abteilungen der TSG präsenierten. Die 1. Mannschaft wurde Hallenmeister der A-Klasse Limburg. Der Lauftreff im Rahmen der bundesweiten Aktion "Trimm-Trab ins Grüne" wurde erstmals durchgeführt. An ihm nahmen ca. 80 TSG-Mitglieder aller Altersstufen teil. Die große Terrasse des Vereinsheims erhielt eine Überdachung. Diese stellt nicht nur eine bauliche sondern auch eine optische Aufwertung des Vereinsheims dar.
Der an dem Sportabend zum 90-jährigen Bestehen der TSG von dre Gymnastikgruppe vorgeführte Ausschnitt aus dem Musical "Cats" wurde in den folgenden Jahren mehrfach bei verschiedenen Veranstaltungen im erweiterten Umkreis mit großem Erfolg dargeboten. 17 Turner der TSG nahmen am Deutschen Turnfest in Dortmund und Bochum teil. Durch Neueinteilung des Hessischen Fußballverbandes wurde die A-Klasse Limburg in Bezirksliga Limburg umbenannt. Die 1. Fußballmannschaft errang die Hallenmeistersschaft der Bezirksliga Limburg und gewann den "Masters Cup" in der Heinz-Wolf-Halle. Die 2. Mannschaft erreichte in der Punktrunde die Vizemeisterschaft. Auf dem Sportplatz wurde, wegen der zeitweise doch sehr starken Staubentwicklung, eine Berieselungsanlage installiert. Bei den Kreismeisterscshaften der Schüler in Bad Camberg belegten im 800 m-Lauf der Schülerinnen W 9 drei Leichtathletinnen der TSG die ersten drei Plätze: 1. Kathrin Oster, 2. Nadine Scheurer, 3. Angela Mengen. Stefanie Roth belegte beim Gaukinderturnfest in Bad Camberg den 1. Platz im leichtathletischen Dreikampf. Die 2. Mannschaft wurde erneut Vizemeister in der Punktrunde. Die Fußball-B-Jugend schaffte den Aufstieg in die Bezirksleistungsklasse Wiesbaden. Die Maskenbälle, die seit Jahren im Vereinsheim veranstaltet wurden, fielen wegen des "Golfkrieges" aus. Danach fanden sie wieder regelmäßig statt. Die 1. und 2. Senioren-Fußballmannschaft belegte nach Abschluss des Spieljahres jeweils den 2. Tabellenplatz und wurde damit Vizemeister. Die 1. Mannschaft nahm dadurch an den Aufstiegsspielen zur Bezirksoberliga teil, konnte aber den Aufstieg nicht schaffen. Durch den Beitritt der Fußballjugendabteilung des FCA Niederbrechen - A, B,- und C-Jugend - wurde die seit 1973 be-stehende Jugendspielgemeinschaft Oberbrechen/Weyer zur Spielgemeinschaft Brechen/Weyer erweitert. Die 2. Mannschaft wurde zum drittenmal in Folge Vizemeister. Folgende Leichtathleten wurden Kreismeister: Markus Zimmermann, 50 m-Lauf Schüler M 12 17 Turner der TSG nahmen am Deutschen Turnfest in Hamburg teil und erreichten gute Plazierungen. Die Altherrenfußballer wurden mit einem 2:1 Sieg gegen Elz Kreispokalsieger. Erstmals verlassen mehrere talentierte Jugendfußballer die TSG und spielten bei verschiedenen Vereinen des Fußballbezirks Wiesbaden. Die 1. und 2. Fußballmannschaft erreichen jeweils die Kreispokalendspiele! Die 1. Mannschaft spielte gegen den Oberligisten VfR Limburg 19 und unterlag nach großartiger Die 2. Mannschaft war dem SV Erbach mit 1:2 nach Verlängerung unterlegen. Die Altherrenfußballer wurden erneut Kreispokalsieger. In Hin- und Rückspiel setzten sie sich erfolgreich gegen Hausen/ Fussingen durch. Christina Roth belegte bei den Schülerinnen D (W 8) in vier Disziplinen - 50 m-Lauf 8,5 Sek., Susanne Besier wurde bei den Frauen Kreismeisterin über 3.000 und 5.000 m. Nach missglücktem Start in die Saison 1996/97 übernimmt Hans Steinebach das Training der 1. Fußballmannschaft. Er führte die Mannschaft vom Tabellenende auf Platz 9. Im Rahmen umfangreicher Baumaßnahmen wurden im Vereinsheim der Parkettboden und die Duschen saniert. Ebenso sind die Laufbahn, das Spielfeld sowie die Flutlichtanlage erneuert worden. Die TSG hatte in diesem Jahr 855 Mitglieder. Besonders großen Anklang fand das Bürgerfußballturnier mit 18 Herren- und 6 Damenmannschaften. Susanne Besier belegte bei den Hessischen Crossmeisterschaften den 2. Platz und wurde gleichzeitig Hessische Vizemeisterin im Halbmarathon in der Klasse W 35. Mehrere Seniorenfußballer der TSG verließen den Verein. Sie spielen bei gleichrangigen Nachbarvereinen. Nach längerer Zeit war die 1. Mannschaft der TSG in der Vorrunde wieder Spitzenreiter der Bezirksliga Limburg. Im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Alemannia Niederbrechen kam es nach Jahren wieder 100 Jahre TSG - Geschichte wurde mit all ihren wesentlichen Höhen und Tiefen aufgezeichnet. Daraus ist erkennbar, dass jeweils nach den beiden Weltkriegen ein enormer sportlicher und gesellschaftlicher Aufschwung zu verzeichnen war. Anfang der 50er Jahre feierte der Fußball seine ersten Höhepunkte. Die sportlichen Veranstaltungen - insbesondere die Punktspiele der Fußballer, bei denen häufig mehr als 1.000 Zuschauer anwesend waren sowie die Turnerbälleim Saalbau Kramm - fanden reges Interesse der gesamten Bevölkerung. Ausblick In den letzten Jahren konnten in einigen Bereichen des Vereinssports ein nachlassendes Interesse festgestellt werden.
Die "Festschriftredaktion" bei der Arbeit
Direkter Wiederaufstieg in die Kreisliga B.
Durchmarsch in die Kreisliga A.
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